Alle Spieler sollten wissen, dass es eine unbeugsame Tatsache ist, dass ein Casino, das Haus, die Bank, usw. immer einen Vorteil gegenüber den Zockern hat. Wenn man sich aber mit dem Hausvorteil beschäftigt, ihn analysiert und genauer betrachtet, dann hilft dies dem Spieler intelligente Einsatzentscheidungen zu treffen.


Beispiele von verschiedenen Hausvorteilen von Spiel zu Spiel

Egal ob Sie nun ein einer Spielbank oder einem der vielen Casinos in Las Vegas oder im virtuellen Casino zocken, Sie haben sicherlich schon einmal den Begriff „Hausvorteil“ gehört. Für viele Spieler ist dieser Begriff eine Art Nemesis oder die Entscheidung bestimmte Spiele im Casino zu spielen oder auch nicht. Das Konzept des Hauseinsatzes sollte man jedoch genauer betrachten und ihn zu de-mystifizieren.


Eine korrekte Beschreibung des Hausvorteils wäre – das Verhältnis zwischen dem durchschnittlichen Verlustes des ursprünglich getätigten Einsatzes. Natürlich sind diese Zahlen oder Ergebnisse nicht immer gleich, aber bei manchen Spielen mit den gleichen Regeln ist dieser Wert immer derselbe. Diese Punkte sollte man sich verinnerlichen damit man den Hausvorteil auch wirklich versteht.


Wie sich der Hausvorteil von Spiel zu Spiel unterscheidet

Sie erinnern sich… der Hausvorteil beschreibt nicht den Gesamtgeldbetrag den man beim Einsetzen verliert. Dies wäre abschreckend und gerade zu ernüchternd für selbst hartgesottene Spieler; und auch für ein Casino nicht gerade sehr vorteilhaft. Lassen Sie uns das ganze einmal plastischer darstellen:


Wenn ein Spieler einen Einsatz von sagen wir €50 beim Blackjack tätigt, dann ist dies sein ursprünglicher Einsatz. Falls der Hausvorteil bei der entsprechenden Blackjack Variante mit 0,5% angegeben ist (eine arbiträre Zahl) dann können wir annehmen, wenn wir das statistische Wahrscheinlichkeitsverhältnis reduzieren, das der Spieler mit einem Verlust von €0,25 für jeden ursprünglichen Einsatz von €50 erwarten kann.


Der Grund, warum wir keinen zweiten oder sekundären Einsatz bei unserer Berechnung mit einbeziehen ist, dass dieser sein eigenes Wahrscheinlichkeitsverhältnis hat. Bei Spielen wie Blackjack und verschiedenen Pokerspielen können die Spieler ihre Einsätze ja beliebig erhöhen. Wenn man den Hausvorteil bestimmen möchte funktioniert dies nur mit Hilfe des ursprünglichen Einsatzbetrages. Außerdem erleichtert diese Methode dem Spieler die Berechnung ungemein.


Man sollte außerdem nicht vergessen das es bei verschiedenen Spielevarianten ein bisschen komplizierter wird den Hausvorteil zu berechnen und dabei Missverständnisse auftreten können. Beispiel: Beim Caribbean Stud Poker wird der Hausvorteil mit 5,22% angegeben. Der Spieler, wenn er die Formel zur Berechnung seines möglichen Verlustes bei einem Einsatz von €10 verwendet, kommt auf ein Ergebnis von €0,522. Das durschnittliche Verhältnis ist jedoch geringer; bei 2,56%. Aus diesem Grund und unter Berücksichtigung der genannten Faktoren ist es risikoreicher beim Roulette und nicht Caribbean Stud Poker zu spielen.


Beispiele von Spielen und deren Hausvorteile:

• Europäisches Roulette mit einer Null - 2,70%

• Amerikanisches Roulette mit Null und Doppel-Null – 5,26%

• Blackjack (Las Vegas Spielregeln) – 0,28%

• Baccara (Banker) – 1,06%

• Baccara (Spieler) – 1,24%

• Baccara (Remis) – 14,36%

• Video Poker (Jacks or Better) – 0,46%